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Abenteuer Archäologie - Sie forschen mit!
     

ARGE Wissenschafts-Tourismus bietet interessierten Amateuren die Gelegenheit der aktiven Mitarbeit bei ausgesuchten archäologischen Grabungen in Österreich - auch ohne praktische Vorkenntnisse.

Der jeweils einwöchige Aufenthalt beinhaltet eine Einführung in die Geschichte des Grabungsprojekts und der untersuchten Kultur, eine theoretische und praktische Einführung in die Methoden der Archäologie, die konkrete Mitarbeit an der lokalen Grabung - und natürlich Austausch, Gespräch und Diskussionen mit denbeteiligten Forschern.

Ein Teil der Einnahmen ergeht zudem an die Grabungsbetreiber und trägt damit unmittelbar zur Finanzierung der Forschungsprojekte bei.

       
      Grabung "Römische Provinzhauptstadt Carnuntum"
       
     
Abb.:Heidentor Carnuntum
Carnuntum, eine Autostunde von Wien entfernt, war in römischer Zeit Legionslager und Donaumetropole, Hauptstadt der römischen Provinz Oberpannonien.

Die eindrucksvollen Artefakte der einstigen Zivilstadt und des Militärlagers lassen auch heute noch die Größe dieses exponierten Teils des Römischen Imperiums erahnen. Marc Aurel rückte die Stadt durch seinen Aufenthalt 171 - 173 n. Chr. ins weltpolitische Rampenlicht.

Die Teilnehmer wohnen unweit der Grabung im gemütlichen Landhotel "König Stephan" in Bad Deutsch-Altenburg.

Grabungsleiter:

      Mag. Franz Humer
      Wissenschaftlicher Leiter des Archäologieparks Carnuntum
       
      Gruppenbetreuer:
      Nina Lutz, stud. cand. Vor- und Frühgeschichte oder
      Thomas Pototschnik, cand. phil.
       
       
      Grabung Virunum - "Römisches Amphitheater"
       
     
Abb.: Luftbild - Amphitheater Virunum
Das antike Virunum liegt in der Zoolfeldebene in der Marktgemeinde Maria Saal nahe Klagenfurt in Kärnten. Virunum war Haupstadt der römischen Provinz Norikum und wurde zur Regierungszeit des Kaisers Caudius um die Mitte des 1. Jhd. n. Chr. als Nachfolgesiedlung einer norischen Höhensiedlung auf dem Magdalensberg gegründet.

In der Blütezeit des 2. und 3. Jahrhunderts bildete die Stadt das wirtschaftliche undkulturelle Zentrum des Südostalpenraumes, wurde aber in der Völkerwanderungszeit im 6. Jahrhundert aufgegeben. Das Amphitheater von Virunum, der Grabungsort, wurde in späthadrianischer Zeit über dem antiken Stadtzentrum errichtet. Die langovale Form weicht dabei deutlich von den üblichen ellipsoiden Grundrissen der römischen Amphitheater ab.

Das mächtige Bauwerk bot Platz für rund 4000 Besucher. Erstmals können nun auch interessierte Laien bei derErforschung dieses antiken Prunkbaues mitwirken.

       
      Grabungsleiter:
      Univ. Doz. Dr. Heimo Dolenz
      Kustos der Abt. Provinzialrömische Archäologie und Feldforschung des Landesmuseums Kärnten sowie Leiter der Außenstelle "Archäologischer Park Magdalensberg".
       
      Örtliche Grabungsleitung:
      MMag. Regina Barlovits
       
       
      Grabung Sandberg - Keltenfürsten und Druiden
       
     
Abb.: Dr. Veronika Holzer präsentiert
keltische Funde aus der Grabung Sandberg
Die Keltensiedlung auf dem Sandberg zwischen Roseldorf und Platt im Weinviertel in Niederösterreich ist wegen zahlreicher Altfunde wie Gold- undSilbermünzen, Gürtelschnallen, Glas- und Keramikfragmenten schon seit rund 100 Jahren bekannt. Im Sommer 2001 begann die Erforschung, angeregt vom Verein Forum Platt und unter wissenschaftlicher Leitung des Naturhistorischen Museums Wien. Die erst zu einem Drittel freigelegte Anlage stellte sich als größte Freilandsiedlung Mitteleuropas heraus - inklusive Fürstensitz mit eigener Münzprägung und einem Druiden-Heiligtum in bislang nur aus Frankreich bekannter Bauart. Dieser außerordentlich fundreiche Grabungsort, bei dessen Erforschung nun auch Laien mitwirken können, liegt inmitten des klimatisch und landschaftlich reichgesegneten Weinviertels, dem so genannten Retzer Land mit vielen historisch interessanten Kleinstädten und Burgen, umrahmt von Weinbergen, Wiesen und Feldern.
       
      Wissenschaftlicher Leiter:
      Dr. Veronika Holzer
      Leiterin der Sammlung Späte Eisenzeit in der Prähistorischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien.
       
      Grabungsleiter:
      Dr. Gerald Fuchs
      Gründer von ARGIS sowie gerichtlichbeeideter Sachverständiger für Archäologie.
       
       
      Grabung GOLDEGG – Salzburg
       
     
Abb.: Reiseteilnehmer bei der Ausgrabung
Am ostseitigen Ende des schluchtartigen Einschnittes der Salzach zwischen Bruck an der Glocknerstraße und Schwarzach – der “Taxenbacher Enge” – erhebt sich eine allseitig steil abfallende Rückfallkuppe, deren höchster Punkt rund 70 m über dem Flussbett liegt und an deren Nordseite eine alte Straßentrasse verläuft.Das Areal der zur Salzach hin fallenden Hochfläche ist im Osten und Wesen durch eine noch heute aus Steinen aufgeschlichtete Befestigungsmauer geschützt. Bereits 1938 waren hier keltische Funde gemacht worden. Weitere Prospektionen erbrachten Spuren von Kampfhandlungen: keltische Waffen wie Schildbuckel und unterhalb zahlreiche Pfeilspitzen und vereinzelte römische Ausrüstungsgegenstände aus dem späten 1. Jh. v. Chr.
       
      Seit 2001 wird diese Fundstelle durch die Salzburger Landesarchäologie und das Institut für Klassische Archäologie der Universität Salzburg in jährlichen Ausgrabungskampagnen archäologisch untersucht. Im näheren Umkreis der in landschaftlich reizvoller Lage befindlichen Grabung befinden sich zahlreiche archäologische Fundstellen prähistorische Höhensiedlungen und Bronzeschmelzplätze, mittelalterliche Burgen und das auch kulturhistorisch aufgrund seiner Ausstattung (bedeutende Renaissancefresken im Rittersaal) interessante Schloß Goldegg am Goldegger See.
       
      Wissenschaftlicher Leiter und Grabungsleiter:
      Landesarchäologe Dr. Raimund Kastler, MAS
       
       
      Kontakt und Informationen:
     

ARGE Wissenschafts-Tourismus
Herr Kurt Frank
Löfflergasse 56
A-1130 Wien/Österreich
Tel/Fax: +43 (0) 1 – 879 75 35
Mobil: +43 (1) 664 57 17 021
E-Mail: kurtfrank@gmx.at oder archaeologie@gmx.at

      Abbildungen zur Verfügung gestellt von ARGE Wissenschafts-Tourismus
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
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