D. J. Breeze, M. Pfaffenbichler, O. Braasch u.a.
Grenzen und ihre Architektur in den Landschaften Europas, Nordafrikas
und des Nahen Ostens sind mehr als steinerne Zeugen der römischen Kultur
Die Grenzen des Römischen Reiches gehören mit einer Länge von
über 5000 Kilometern zu einem der größten Bodendenkmale der
Welt. Sie prägen mit ihrer Jahrhunderte dauernden Geschichte bis in die
Gegenwart die Kulturlandschaften Europas, des Nahen Ostens und Nordafrikas.
In vielen Ländern, die einst die Außengrenzen Roms bildeten, ist
eine große Anzahl von archäologischen Monumenten vorhanden. Dieser
einzigartige Denkmalbestand bietet einen authentischen Einblick in die Antike.
Im Juli 2005 beschloss das Welterbe-Komitee der UNESCO die Aufnahme des obergermanisch-raetischen
Limes in die Liste des Weltkulturerbes. Zusammen mit dem Hadrianswall in Großbritannien
sollen diesen beiden ersten Teilabschnitten im Rahmen eines multinationalen
UNESCO-Welterbe-Projektes „Grenzen des Römischen Reiches“ weitere
Staaten entlang der Grenzen des Römischen Imperiums folgen. Der Band will
in 26 Beiträgen internationaler Wissenschaftler die vorhandenen Zeugnisse
präsentieren, wobei neben denkmalpflegerischen und archäologisch-historischen
Aspekten auch aktuelle Bezüge zum Schutz- und Entwicklungskonzept sowie
zu den touristischen Nutzungsmöglichkeiten dieses Welterbes angesprochen
werden.
Zaberns Bildbände zur Archäologie
Grenzen des Römischen Imperiums.
IV, 196 Seiten mit 136 Farb-, 15 Schwarzweiß- und 7 Strichabbildungen
Format: 21,5 x 30 cm; geb.
ISBN: 3 8053 3429 X
ISBN13: 978 8053 3429 7
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